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Pumpenkupplungen

Eine Pumpenkupplung verbindet die Antriebswelle des Brennermotors mit der Welle der Ölpumpe und überträgt die Drehbewegung des Motors auf das Pumpeninnere. Sie besteht meist aus einem elastischen Kunststoff- oder Gummi-Mitnehmerstück, das bewusst als Verschleißteil ausgelegt ist – aus gutem Grund: Sie gleicht kleine Fluchtungsfehler zwischen Motor- und Pumpenwelle aus, dämpft Vibrationen und wirkt im Ernstfall wie eine Art Sollbruchstelle. Blockiert die Pumpe etwa durch Verschmutzung oder einen Defekt, verschleißt oder bricht bevorzugt die vergleichsweise günstige Kupplung – nicht der deutlich teurere Motor oder die Pumpenwelle selbst. Deshalb gehört die Pumpenkupplung zu den typischen Verschleiß- und Serviceteilen, die bei jeder größeren Brennerwartung routinemäßig mitgeprüft bzw. gleich mit erneuert werden.

Die Vielzahl an Ausführungen erklärt sich aus den unterschiedlichen Wellenprofilen von Motor und Pumpe: "1-flächig" und "2-flächig" bezeichnen die Anzahl der Mitnehmerflächen am Wellenende, über die das Drehmoment formschlüssig übertragen wird – je nachdem, wie die jeweilige Motor- bzw. Pumpenwelle abgeflacht ist. "Mit Teller" bzw. "ohne Teller" bezieht sich auf eine zusätzliche Stützscheibe, die die Kupplung auf der Welle zentriert und axial sichert.